Sonntag, 26. September 2010

GESCHENKE



Heute Morgen wollte ich mir einen feinen Kaffee machen.
Zu meiner Überraschung fand ich in der Zuckerdose drei kleine schöne Blumen.
Was für ein Wunder!
Danke schöne Welt für diese Geschenke!
Als ich meinen Kaffee getrunken habe,
fand  ich schon eine schöne Bestimmung für diese Geschenke.

Freitag, 24. September 2010

WEISS ROT WEISS

Womit fange ich an ...... Mit Streifen oder Punkte......
 








  Mit roten oder weissen Farben...........Mit Spitze oder Blumen ......

Ach, ich folge nur meinen Fingern…….

Mittwoch, 22. September 2010

DIE BEZAUBERNDE LANDSCHAFT



Die Flächen die mit Filzen entstehen sind so wunderschön und sogar bezaubernd.
Ich kann mich verlieren in dem Relief und in der Bewegung der glanzenden Seide,
der Baumwolle und der Linien,
die entstehen durch Reiben und Schrumpfen;
das Spiel der Farben.
Wie eine bezaubernde Landschaft.......

Sonntag, 19. September 2010

Eine Tasche, zwei Sichten

The lady in blue
The lady in red


Ich habe mich von meiner treuen Tasche verabschiedet.
 Zusammen haben wir viele Abenteuer erlebt in Thailand und Indonesia.
Die alte Tasche hatte ich gekauft vom Lisu-Volk in einem kleinen Dorf  in den Bergen von Nordthailand.
 Jetzt habe ich eine Schwester für sie gefilzt aus roter und blauer Wolle, sogar mit meiner ersten Filzwolle, die ich entdeckt habe in einem Laden in Vilnius (Litauen).
Dort verliebte ich mich in das Filzen.
Und es gibt noch eine Überraschung:
Die Tasche kann sich verwandeln in eine blaue oder eine rote Ansicht.
Meine treue Tasche vom Lisu-Volk

Mittwoch, 15. September 2010

HURRA.......FILZEN !!!


Hurra, ist es so weit, ich kann wieder mit Filzen anfangen.
Ich habe alle Filzwolle aus ihren Säcken genommen und am Boden hingelegt.
Wie viele Farben in verschiedenen Wollarten.
Eine richtige Farbenoase!
Ich geniesse es.
Aber was filze ich jetzt und in welcher Farbe?
Tja, wer die Wahl hat, hat die Qual…..

Montag, 13. September 2010

SCHÄTZE IM WALD…



Im Wald gibt es so viele Schätze.
Diese Maske aus Südamerika ist in die Schweiz eingewandert.



Die Bäume tragen wunderschöne Kleider.


Das Riesenwaldwesen gräbt sich schon für die kommende Kälte ein, aber mit seiner Nase kann er den kommenden Herbst noch riechen.

Freitag, 10. September 2010

"Orang dan Orang Utan" oder "Menschen und Orang Utans"



Gibt es ein Unterschied zwischen uns Menschen und die Orang Utans?
Es gibt Orang und es gibt Orang Utan.
Übersetzt:
„Es gibt Menschen und es gibt Menschen vom Wald.“
Die Indonesier könnten es nicht besser ausdrucken!

Mittwoch, 8. September 2010

BEGEGNUNG IN CAMP LEAKEY


Wenn das Essen im Urwald nicht reicht für die Orang Utans kommen sie zu den Futterplätzen die es rundum Camp Leakey gibt. Hier hoffen wir auf eine Begegnung mit diesen rothaarigen Menschen vom Wald (In der indonesischen Sprache bedeutet Orang Mensch und Utan Wald).
Im strömenden Regen warten wir gespannt ob es Bewegung gibt zwischen den Bäumen.
Plötzlich hören wir ein Geräusch von Zweigen und raschelnden Blättern.

 

Eine Mutter mit Kind kommt aus dem Wald gelaufen. „Es ist Princess“ flüstern die Guides ehrfurchtsvoll. Diese Princess ist sehr intelligent. Sie hat in den späten 1970er Jahren von dem Wissenschaftler Gary Shapiro die Gebärdensprache gelernt. Gary Shapiro hat die damals junge Princess behandelt als seine „liebe Adoptivtochter“.


Princess holt sich etwas zum Essen und setzt sich mit ihrem Kind auf einen Baumstamm.




Das Essen von grossen Stücken Bambus ist noch nicht einfach für die kleine dreijährige Putri.


Princess schaut herum und in die Kamera.

 

Voll Liebe kümmert sie sich um ihr Kind und küsst es liebevoll.


Dann klimmt Princess mit ihrer Tochter Putri in einem Baum. 
Putri klimmt weiter hinauf und spielt zwischen dem Zweigen.


Wenn es reicht für Princess verschwinden die beiden durch die Bäume in dem Urwald.


Tief beeindruckt und voll Ehrfurcht und Respekt bleiben wir in aller Stille zurück und gehen in das Tanjung Puting National Park eine neue Tropennacht hinein.

Sonntag, 5. September 2010

Tanjung Puting National Park


Der nächste Tag verlassen wir sehr früh am Morgen unseren Ruheplatz.

Ein Mann angelt auf Fisch für sein Frühstück, wie es unser Koch am Bord auch schon gemacht hat.

Wir verlassen den Fluss mit dem braunen Wasser und fahren weiter über dem spiegelnden kohlschwarzen Wasser.


In den Bäumen am Flussufer schauen Orang Belanda (Nasenaffen) und Gibbon uns zu und hellblaue Vögel fliegen vorbei. Es gibt nur das Dasein und wir geniessen die Geräusche und die Gerüche des Urwalds.

Nach der Polizeikontrolle fahren wir in den wunderschönen Tanjung Puting National Park hinein bis wir  bei Camp Leakey ankommen.
Und während unser Koch das Essen zubereitet, steigen wir mit unserem Reiseführer Mawardi (sein Name bedeutet "Rose im Wald")  aus um über dem Steg in den Urwald und ins Camp Leakey hinein zu gehen.

(wird fortgesetzt)

Donnerstag, 2. September 2010

Sampai Jumpa Tanjung Puting National Park !!!

Am Wochenende habe ich eine Sendung über die kanadische Forscherin Biruté M. Galdikas und das von ihr gegründete Camp Leakey gesehen. Diese Sendung hat mich ein halbes Jahr zurück in die Zeit gebracht in den Urwald von Kalimantan in Indonesien, auf der Insel Borneo.

Mit einem Kolotok, einem Boot, bin ich einige Tage durch den Urwald und das Tanjung Puting National Park gefahren. Dort habe ich Camp Leakey besucht. Camp Leakey wurde im Jahre 1971 von der kanadischen Forscherin Biruté M. Galdikas gegründet. Dort beobachtet sie Orang Utans. Zusammen mit ihren Mitarbeitern befreit sie gefangene Tiere und gewöhnt diese Orang Utans wieder an einem Leben zu Hause im Urwald. Ich war damals und bin noch immer sehr beeindrückt von dieser besonderen Frau, ihrer Arbeit und ihrem Leben.
Und meine Begegnung mit dem Urwald mit seinen Bäumen, seinen Pflanzen, seinen Tieren und seinen wunderschönen Geräuschen.




Das Tanjung Puting National Park ist nur übers Wasser erreichbar und mit einem Kolotok mit seiner Besatzung kann man tief in den Urwald hineinfahren bis Camp Leakey.


Über das spiegelnde braune Wasser des Flusses fahren wir tief in den Urwald hinein.



Auch auf dem Fluss leben Menschen.



Welcher Orang Belanda beobachtet welchen Orang Belanda?
(übersetzt bedeutet Orang Belanda Holländer. Diese Nasenaffen verdanken ihren Namen ihrem langen Gestalt, ihrer orange rosa Farbe und ihrer langen Nase….genau wie die Holländer!)



Es wird dunkel und Abend und alle.....


 auch die Nasehorn-Vögel, 
suchen einen Schlafplatz um ruhig einzuschlafen während andere aufwachen und mit ihrem Gesang, ihrem Gezwitscher und ihrem Ruf den Wald in einer wunderschönen bezaubernden Atmosphäre bringen. Am Deck unter einem Mosquitonetz schlafe ich ruhig ein.
(wird fortgesetzt)